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Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe

Ein Schwerpunkt in der Praxistätigkeit ist die Beratung. Fragen zum Thema Verhütung sind häufig ein Grund für den (ersten) Besuch bei der Gynäkologin. Ziel der Beratung ist in diesem Zusammenhang die Verdeutlichung von Vor- und Nachteilen der verschiedenen Methoden der Verhütung. So kann die Patientin bewusst und selbständig entscheiden, welche Methode für sie im Moment die richtige ist.

 

Die regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen (Jahreskontrollen) sind wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung unserer Patientinnen. Im Rahmen der Jahreskontrolle wird der sogenannte Krebsabstrich (=PAP-Test) durchgeführt. Falls der PAP-Test positiv ist, spricht man von einem auffälligen Krebsabstrich. In diesem Fall wird die Patientin informiert und im Zuge der empfohlenen Verlaufskontrollen aufgeboten. Themen wie „Zellveränderungen“ und HPV-Infektion werden mit ihnen besprochen, um einerseits unbegründete Ängste und andererseits die Verharmlosung auffälliger Befunde zu vermeiden.

 

Eine Schwangerschaft bedeutet meist eine der größten Veränderungen im Leben einer Frau. Freude wechselt mit Sorge, Hoffnung mit Angst, Erwartung mit Verunsicherung. Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft bieten Gelegenheit, Fragen zu stellen und zu klären. Ziel der durchgeführten Untersuchungen ist es, eine normal verlaufende Schwangerschaft zu unterscheiden von Veränderungen, die einer zusätzlichen Betreuung und Behandlung bedürfen.

 

Das Ausbleiben der Menstruationsblutung bei der reiferen Frau ist Ausdruck der natürlichen hormonellen Umstellung und bedarf normalerweise keiner Therapie. Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können jedoch Folgen der verminderten Hormonproduktion in diesem Lebensabschnitt sein. Bei manchen Frauen sind Wechselbeschwerden sehr ausgeprägt und schränken die Lebensqualität zunehmend ein. Dann kann nach ausführlicher Beratung eine individuell angepasste Therapie sinnvoll sein.